ph-Wert |
Der ph-Wert zeigt uns an, wie sauer bzw. alkalisch das Wasser in unserem Aquarium reagiert. Die ph-Skala reicht von 0 - 14. Um so niedriger der ph-Wert in unserem Becken ist, desto saurer ist das Wasser und je höher der ph-Wert ist, desto alkalischer wird unser Aquarienwasser. Wasser das neutral ist hat einen ph-Wert von 7,0. Unsere Zierfische haben je nach Herkunft unterschiedliche Ansprüche an die Aquarienwasserzusammensetzung.
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Gesamthärte (GH) |
Die Gesamthärte des Aquarienwasser setzt sich hauptsächlich aus den Mineralstoffen Calcium und Magnesium zusammen. Sie wird in
"Grad deutscher Gesamthärte" (°dGH) gemessen. In der Aquaristik hat sich folgende Einteilung bewährt und durchgesetzt.
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Karbonathärte KH (°dH) |
Die Karbonathärte KH (°dH) ist entscheidend für den ph-Wert (Säuregrad) verantwortlich. Im allgemeinen gilt, je höher der Karbonathärtewert ist,
umso höher ist auch der ph-Wert. Im einem Gesellschaftsbecken wie Mittel- oder Südamerika sollte der KH zwischen 5 und 10 °dKH liegen,
für ein Aquarium ostafrikanischen Cichliden aus dem Malawi- und Tanganjikasee zwischen 8 und 12 °dKH.
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Ammonium/Ammoniak NH4 |
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Bei hohem ph-Wert wandelt sich viel schädliches Ammonium in Ammoniak um. Ammoniak ist für Fische sehr giftig und meistens tödlich.
Dieses passiert meist durch einem gestörten Bakterienhaushalt im Aquarium. Es wird beim Eiweißabbau gebildetes Ammonium bzw.gewandeltes
Ammoniak nicht weiter abgebaut. Bei zu hohen Ammoniakgehalt hilft nur schnell einen Teilwasserwechsel von 40% - 50% durchzuführen. Möglichst auch an den nächsten Tagen, damit der Wert wieder im grünen Bereich sich einpendeln kann. Es gibt aber auch div. Mittel um den Ammoniakgehalt zu senken in den Zoofachgeschäften. Aus dem gemessenen Wert und dem ph-Wert kann man anhand der untenstehender Tabelle den Gehalt an giftigem Amoniak bestimmen.
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Nitrit (NO2) |
Das Nitrit entsteht im Aquarium als Zwischenprodukt beim Abbau von den Ausscheidungen der Fische. Ein hoher Nitritwert
ist im Aquarium für Zierfische oft tödlich. Gerade in der Einlaufphase eines Becken fehlt die Bakterienkultur. Diese muss
sich in der Einlaufphase erst entwickeln. Die Biologie muss sich erst aufbauen um Schadstoffe im Becken abzubauen. Bis dahin
steigt die Nitritkonzentration weiterhin an. Dies dauert meistens bis zu 3 Wochen, manchmal auch länger. Erst jetzt beginnen
die guten Bakterien, die sich in der Einlaufphase entwickelt haben, so langsam mit dem Abbau der Schadstoffe. Während der Einlaufphase sollte man noch keinen Besatz ins Becken geben. Auch ist es sinnvoll, bereits in dieser Zeit wöchentlich einen Wasserwechsel von ca. 30 % durchzuführen. Den sogenannten Nitritpeak sollte jeder Hobbyaquarianer auf jeden Fall abwarten.
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Nitrat (NO3) |
Das Nitrat (NO3) ist das Endprodukt der Nitrifizierung, also des bakteriellen Ab- und Umbaus von organischen Abfällen.
Durch Filterbakterien (evtl. auch bei zu geringe Leistung des Filters), Fischausscheidungen, zu seltene Wasserwechsel und Futterreste entsteht Nitrat.
Auch bei zuvielen Fischen im Becken entsteht ein hoher Nitratwert. Bei zu hohen Nitratwerten kommt es zu lästigen Algenwuchs (z. B. Pinselalgen).
Die Algen gewinnen die Oberhand und beschädigen die Pflanzen in ihr wachstum. Höhere Werte sind für die Fische nicht schädlich sollten aber 50 mg/l
nicht übersteigen. Es sollten zur Senkung des Wertes schnellwachsende Pflanzen eingesetzt werden. Befallende Blätter von Algen an den Pflanzen einfernen.
Besatz im Aquarium evtl. verkleinern (Fische in fachgerechte Hände weiter geben!) und häufer Wasserwechsel durchführen..
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Phosphat (PO4) |
Das Phosphat entwickelt sich hauptsächlich aus dem Fischfutter über den Stoffwechsel von Fischen und Bakterien in das Wasser. In natürlich
unbelasteten Gewässern findet man einen Phosphatwert bis bis 1,0 mg/l. Im Aquarium treten meistens höhere Werte auf. Ideal für den Pflanzenwuchs
wäre ein Wert von 0,1 mg/l bis 0,2 mg/l im Aquarium. Ein hoher Phosphatgehalt führt in Verbindung mit hohen Nitratwerten zu übermäßigen
Algenwachstum. Überflüssiges Phosphat entfernt man am Besten durch den regelmäßigen Wasserwechsel, sparsam füttern und ausreichende schnellwachsende
Pflanzen ins Aquarium einbringen.
Wie kommt des Phosphat ins Aquarium?
Oft habe ich schon in Foren gelesen, den Phosphat-Wert mit Stahlwolle zu senken. Es sollte die ganz handelsübliche Stahlwolle aus den Baumarkt sein. Ich persönlich kann mir aber nur schwer vorstellen, das die Stahlwolle fettfrei und ohne Rückstände ist und würde sie deswegen auch nicht wenden. |
Eisen (Fe) |
Wasserpflanzen benötigen als Nährstoff Eisen. Enthält das Aquarienwasser zu wenig Eisen, zeigen die Blätter der Pflanzen es mit vergilben und
werden hellgrün und fahl. Ein zu niedriger Eisengehalt im Wasser beeinträchtigt das Pflanzenwachtums. Ein höherer Gehalt vom über 1,0 mg/l
ist für Zierfische schädlich.
Eisengehalt und Maßnahmen!
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Kupfer (Cu) |
Hohe Kupfergehalte sind für Fische stark giftig. Unser Leitungswasser kann mit Kupfer belastet sein. Kupfer kann sich aus den Wasserleitung
lösen und in unser Trinkwasser gelangen. Für uns nicht schädlich, aber vielleicht für z. B. Welse und Garnelen tödlich in den Konzentrationen.
Unser Leitungswasser sollten wir deswegen regelmäßig prüfen auf den Kupfergehalt.
Kupfergehalt und Maßnahmen!
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Sollwerte |
60 Liter Becken |
126 Liter Becken |
450 Liter Becken |
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Datum |
14.02.2010 |
14.02.2010 |
14.02.2010 |
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Uhrzeit |
12.30 Uhr |
11.45 Uhr |
12.05 Uhr |
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Temperatur |
24-29 Grad |
23,5 Grad |
24,1 Grad |
24,4 Grad |
ph-Wert |
6,0-8,0 |
6,5 |
6,5 |
7 |
Gesamthärte GH (°dH) |
5-15 |
9 |
7 |
8 |
Karbonathärte KH (°dH) |
5-10 |
3 |
3 |
3 |
Kohlendioxid
CO2 (mg/l) |
10-60 |
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--- |
20 |
Ammonium/Ammoniak
NH4 (mg/l) |
<0.5 |
0 |
0 |
0 |
Nitrit NO2 (mg/l) |
<0,2 |
0 |
0 |
0 |
Nitrat NO3 (mg/l) |
<50 |
50 |
10 |
10 |
Phosphat PO4 (mg/l) |
<1,0 |
1 |
1 |
0,5 |
Eisen Fe (mg/l) |
0,25-1,0 |
0 |
0 |
0 |
Kupfer Cu (mg/l) |
<0,1 |
0 |
0 |
0 |