Die Fadenfische kommen ursprünglich aus Mekong-Einzug in Laos, Yunnan, Thailand, Kambodja
und Vietnam. Eingeschleppt wurden die Fische in Sulawesi und Bali. Sie leben in langsam fließende Flüsse, Bäche und Gräben. Den Unterschied
zwischen Männchen und Weibchen kann man gut erkennen. Das Männchen hat eine spitz ausgezogene Rückenflosse. Beim Weibchen ist die Rückenflosse
rund.
Die Fische sollten in größeren Aquarien (mindestens 200 Liter) gehalten werden. Die Aquarien sollten dicht bepflanzt, ruhiger Wasseroberfläche
und mit Schwimmpflanzen ausgestattet sein. Das Aquarium muss eine Abdeckung haben, wie bei allen Labyrinthern und eine warme Luftschicht für die
Luftatmung zu bieten. Außerdem können die Fadenfische auch mal springen.. Bei zu kleinen Becken könnten die Männchen aggressiv werden. Die Fadenfische
sind sonst eher friedlich.
Vergesellschaften werden die Fadenfische mit keine Arten von Fische, die Flossen knabbern wie Barben.
Der Fadenfisch lebt am liebsten nur mit einem Partner also monogam. Bei größeren Becken besteht die Möglichkeit einer Haremsbildung.
Die Nachzucht gelingt am Besten im Artbecken. Im Gesellschaftsbecken wird das Gelege von den anderen Aquarienbewohner gefressen. Der Wasserstand
sollte im Artbecken nicht zu hoch sein. So ungefähr 40-50 cm. Außerdem muss das Becken mit Schwimmpflanzen wie die Muschelblume
ausgestattet sein. Der Filter darf keine starke Strömung verursachen.
Die Fadenfische sind Schaumnestbauer. Das Männchen baut ein Schaumnest an der Wasseroberfläche zwischen den Schwimmpflanze. Die Paarung findet unter
dem Schaumnest statt, wobei das Männchen das Weibchen unter umschlingen auf den Rücken dreht. Die Eier sind leichter als Wasser und steigen ins Nest auf.
Das Männchen übernimmt die Brutpflege und sammelt die herunter gefallene Eier auf und spuckt diese wieder ins Nest. Das Männchen duldet keine
anderen Fische bei der Brutpflege neben sich. Auch das Weibchen sollte man evtl. bei kleineren Becken aus dem Becken entfernen.
Die Aufzucht der Jungfische ist leicht und kann mit feinem Futter wie Artemia-Nauplien oder evtl. Staubfutter gelingen.
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