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Über unsere Metallpanzerwelse kann ich so einiges berichten. Als wir unser 126 Liter Becken eingefahren hatten,
kam nun die Frage des Besatzes auf uns zu. Robert wollte gerne Panzerwelse haben. Ich selbst fand die Kleinen auch immer
sehr interessant. Im Zoofachhandel empfahl man uns die kleinen als idealler Anfängerfisch und zum Testen, das die Wasserqualität auch die richtigen Werte hat. Die kleinen Welse hätten nicht so große Ansprüche an die Qualität des Wasser. Die Beratung war somit recht dürftig und "Banane". Wir hatten uns zwar Teststreifen von Tetra zu gelegt haben aber später aus Erfahrungen von anderen Aquarianer erfahren, das diese sehr ungenau sein sollten und legten uns ein großes Testlabor von Sera zu. Wir kaufen also 3 Stk. von den Kleinen. Später durch nachlesen haben wir erfahren, dass die Welse sich am wohlsten im Rudel fühlen und kauften dann noch 3 Stk. nach. Die Welse waren die ersten paar Tage sehr wusellig im Becken. Scheibe hoch, Scheibe runter geschwommen und flitzten nur so durchs Becken. Später wo die Pflanzen übbig gewachsen sind, hörte dieses wuseln auf. Die Panzerwelse mögen es schön bewachsen mit Pflanzen, kleine Verstecke unter Wurzeln und Höhlen. Gefüttert werden die Panzerwelse bei uns mit Frostfutter versch. Sorten, Futter- tabletten mit Grünfutteranteil und Futtertabletten direkt für Welse. Dies alles geschied natürlich abwechselt. |
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Metallpanzerwelse können in der Regel ein Alter von ca. 12,5 Jahre erreichen, wenn die Haltung stimmt, laut Literatur.
Erfahrungen mit den Alter können wir selbst noch nicht sagen. Unsere Welse sind immer noch topfit und waren noch nie krank.
Der Bodengrund für Panzerwelse sollte aus ganz feinen Kies 1-2 mm oder feinen Sand(Quarzsand) bestehen. Die Welse lieben es zu grundeln und den Boden richtig zu durchwühlen. Grober Kies ist dafür ungeeignet, weil die Welse sich im groben Kies die Barteln beschädigen können. Wir halten unsere Welse auf ein Gemisch aus 1-2 mm Kies durchmischt mit feinen dunkelen Sand. Panzerwelse lieben die Strömung. Sie schwimmen gerne in der Strömung des Ausströmers der Filteranlage. An der Aquarienscheibe wo die Strömung fließt legen sie auch ihre Eier ab. Zur Nachzucht können wir aus Erfahrung auch ein wenig erzählen wie es bei uns war. Unser erster Welsnachwuchs war somit ein Filterkind. Beim Reinigen des Filters fanden wir den Kleinen. Das Ei oder Larve muss mit in den Filter gesaugt worden sein. Pumuckel heißt er. Wir fischten ihn aus dem Filter und zogen den Kleinen in unserem kleinen 54 Liter Becken auf. Er war damals als wir ihn fanden höchsten 5 mm groß, aber er hatte einen Appetit wie ein Großer. Er frass gleich von Anfang an kleine Stücken von den Futtertabletten. Am liebsten die Tabletten mit hohen Grünfutteranteil. Gewachsen ist der Kleine ziemlich flott. Vier Wochen später zog er zu seinen Eltern im 126 Liter Becken um. Nun lebt er dort mit seinen Eltern zusammen und wir haben 7 Stammfische in unserem Becken. Wer interesse hat, die kleinen Welse zu züchten, hat es nicht besonders schwer. Der Aufwand ist ein wenig höher. Nach einem kalten Wasserwechsel (d. h. 2 - 3 C° kälter) laichen die Panzerwelse meistens gleich am nächsten frühen Morgen. Die Welse kleben die Eier in der Strömung an den Scheiben des Aquariums. Es sind kleine weiße Eier. Nun muss man schneller sein, als die Laichräuber. Das Aufzuchtsbecken muss vorbereitet werden. Ein kleines Becken mit einer guten Strömungspumpe/Filter und die Temperatur sollte so auf 29 C° sein. Die Welse schlüpfen bei höheren Temperaturen in ca. 24-48 Stunden.
Man nehme sich einem Messbecher aus seinem Aquarienzubehör und ein Stück Schlauch von einer Luftmembranpumpe.
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